Breitbandausbau im Zeitplan

Arbeiten haben im Norden Ober-Rodens begonnen

Es geht voran mit dem Ausbau der Infrastruktur für schnelle Internetanschlüsse in Rödermark. Davon konnten sich in der vergangenen Woche Bürgermeister Roland Kern, Erster Stadtrat Jörg Rotter und Wirtschaftsförderer Till Andrießen bei einem Ortstermin in der Nieder-Röder Straße überzeugen. Dort waren Mitarbeiter der von der Telekom beauftragten Firma Klenk & Sohn aus Modautal dabei, einen Verteiler zu einem Mulitfunktionsgehäuse (MFG) umzubauen. Anfang April hatte die Umsetzung der Ausbaupläne im Norden Ober-Rodens begonnen.

Fünf der großen grauen Kästen am Straßenrand sind dort mittlerweile schon umgerüstet worden. Mit insgesamt 36 neuen MFG will die Telekom das Internet in Rödermark bis November beschleunigen und danach mit der Vermarktung beginnen. „Wir liegen voll im Zeitplan. Bislang verlaufen die Bauarbeiten reibungslos und unter großer Akzeptanz der Anwohner“, versicherte Telekom-Projektleiter Thomas Hanzen. Werden die MFG gestellt, dann informieren die Klenk-Mitarbeiter die Anwohner vorher mit Hauswurfsendungen über die anstehenden Arbeiten, ihre Dauer und mögliche Einschränkungen.

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. In der Stadt werden insgesamt fast 16 Kilometer Glasfaserkabel gezogen. Der größte Teil kann über Leerrohre eingeblasen werden; es müssen allerdings auch 6400 Meter im Tiefbau verlegt werden. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.   Mit dem Start des Breitbandausbaus in Rödermark gehen die Bemühungen der Stadt um schnelle Internetanschlüsse einem guten Ende entgegen. Möglich wurde dies durch den Zusammenschluss der Kommunen im Kreis. „Eine einzelne Kommune hätte dies nicht erreichen können“, so Bürgermeister Kern. „Der Netzausbau durch die Telekom bedeutet zudem, dass Rödermark nicht annähernd die Finanzmittel in die Hand nehmen muss, die ursprünglich geplant waren. Der Stadt entstehen für die Ertüchtigung der Breitbandinfrastruktur lediglich die anteiligen Kosten des vom Kreis initiierten Vergabeverfahrens in niedriger fünfstelliger Höhe. Bekanntlich hatten wir Ende 2012 mit der Gründung der Breitband Rödermark GmbH noch mit einem Finanzvolumen von knapp 6 Millionen Euro kalkuliert.“  

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren: www.telekom.de/schneller, 0800 330 3000 (Neukunden, kostenfrei), 0800 330 1000 (Telekom-Kunden, kostenfrei)..

20.04.2017

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