Frauenbüro Stadt Rödermark

Wir helfen Frauen

Rödermark - natürlich, ganz nah dran! Eine menschenfreundliche Kommune im Grünen vor den Toren der Großstädte. Rödermark hat 27.687 Einwohner (Stand 30.06.2011).

Davon sind 14.064 Frauen.

Gleichberechtigt?

Denkanstöße

Es gibt zwei Kategorien erwerbstätiger Menschen:

Die einen haben Erwerbstätigkeit und Haushalt, die anderen Erwerbstätigkeit und Freizeit. Zur ersten Kategorie gehören überwiegend Frauen, zur letzteren überwiegend Männer.“ (Prof. Gerda Torieporth in den siebziger Jahren)

Was heute für Frauen in Deutschland selbstverständlich ist, war zu beginn des 20. Jahrhunderts hart umkämpft. Zum Beispiel das Recht der Frauen zu wählen, zu studieren, Verträge zu schließen oder Geld zu verdienen. Vielfach vergessen wird heute, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts Frauen ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollten. In Bayern mussten Lehrerinnen noch in den 1950er Jahren ihren Beruf aufgeben, wenn sie heirateten.

Es ist vieles besser, manches anders, aber noch nicht alles gut.

Nur einige Beispiele: 90 Prozent aller Teilzeit Arbeitenden und geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Die Altersrenten von Frauen liegen im Schnitt bei 450 Euro und somit um mindestens die Hälfte niedriger als die von Männern.  Weibliche Angestellte verdienen durchschnittlich mindestens 20% weniger wie ein Angestellter. Von je 100 Führungspositionen in mittelständischen Unternehmen sind 16 von Frauen besetzt. Junge Frauen haben mittlerweile ein höheres schulisches Bildungsniveau als junge Männer. Trotzdem konzentriert sich ihre Wahl auf Sozial- und Dienstleistungsberufe sowie auf kultur- oder sprachwissenschaftliche Fächer, die in unserer Gesellschaft geringer bewertet und bezahlt werden. Damit vollzieht sich eine entscheidende Weichenstellung, die mit beeinflusst, dass Frauen später geringere Karrierechancen haben. Der Spagat zwischen Windeln und Job ist immer noch Frauensache. 25% aller Frauen haben in ihren Beziehungen körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.  

Alle Studien, Statistiken und Datenreporte zeigen hier dieselben Tendenzen.

Ziele und Aufgaben des Frauenbüros

Die Frauenbeauftragten setzt sich ein für

  • eine Verbesserung der sozialen Situation von Frauen
  • Stärkung der Frauen vor allen in Problemsituationen
  • die Förderung und Absicherung von Angeboten für Frauen in Rödermark
  • spezifische Angebote für Mädchen
  • die gleichberechtigte Vertretung von Frauen in Politik und Gesellschaft
  • geschlechtergerechte Personalpolitik
  • den Belangen von Frauen eine Sprache geben
  • eine Kundinnenorientierung in der Verwaltung.

Durch eine Vernetzung der Frauenbüros - kreis-, landes- und bundesweit - werden einzelne Diskriminierungstatbestände aufgegriffen und versucht, sie durch Verbesserungsvorschläge an Entscheidungsträger (Parteien, Regierungen, Ministerinnen, Landräte, Bürgermeister etc.) für Frauen positiv zu verändern.

 

Beratungs-Grundsätze

  • Wertschätzung: es gibt kein bestimmtes Frauenbild
  • Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, auf Wunsch auch Anonymität
  • Kurzfristigkeit bei der Terminvergabe
  • Kostenfreiheit
  • Die Beratung orientiert sich am Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe

Informationen für Sie

Wenn Sie ein Angebot haben was sich speziell an Frauen richtet, lassen Sie uns es wissen. Wir werden es an dieser Stelle veröffentlichen.

 Veröffentlichungen des Kreises Offenbach:

  • Trennungs- und Scheidungsratgeber für Frauen
  • Geldanlage und Altersvorsorge
  • Ratgeber für Schwangere und Alleinerziehende
  • Die gesetzliche Rentenversicherung ein Ratgeber
    für Frauen

Auslage von Informationsmaterial:

Broschüren der Bundesregierung und der Hessischen Landesregierung zu frauenrelevanten Themen, sowie Infos von Rödermarker Frauengruppen, Elterninitiativen und Bildungsträgern.

Veranstaltungen

 
Programm 1. Halbjahr 2016

Kontakt

Dieburger Straße 13 - 17
Rathaus Ober-Roden, Zimmer 302
Telefon: 06074 911354
Fax:      06074 9111354
E-Mail


Sprechzeiten:
Mo., Di., Mi., Do., Fr.: 8:00 -– 12:00 Uhr,
Mi. 14:00 -– 18:00 Uhr

Termine außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Gemeinsam finden wir Antworten · kostenlos · vertraulich · rund

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben haben endlich realisieren können:

das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung - Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Der Anruf und die Beratung sind kostenlos. Auch Fachkräfte, die im Rahmen ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Einsatzes mit Gewalt gegen Frauen konfrontiert werden, können sich jederzeit an das Hilfetelefon wenden. Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an alle anderen Menschen, die Frauen helfen wollen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das können z. B. Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder Bekannte sein.Auch wenn die Betroffenen kein Deutsch sprechen oder sich nicht ausreichend verständigen können, erhalten diese beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Unterstützung. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst unkompliziert in Kontakt mit den Beraterinnen des Hilfetelefons treten - barrierefrei per Gebärden- oder Schriftsprachdolmetscher und kostenlos.

 

Online Beratung

Beratung für Hörgeschädigte